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Sprachanlässe


Da steckt Sprache drin.

Das Außengelände lädt zum Spielen, Toben, sich bewegen und verweilen, beobachten, träumen und vielem mehr ein. Dabei treten wir in Kontakt, bauen Beziehung auf, müssen uns verständigen und dazu brauchen wir Sprache.

 

Es gibt eine große gepflasterte Fläche vor der KiTa und einen gepflasterten Weg, der um die KiTa führt. Verschiedene Fahrzeuge können auf der Fläche gefahren werden. Die Fahrzeuge werden benannt und ihre Räder gezählt. Es wird schnell oder langsam gefahren und man kann andere Kinder ziehen, schieben und mitfahren lassen. Hüpfe Kästchen lassen sich aufmalen oder mit Straßenkreide können die Kinder kreativ sein.

 

Die große Rasenfläche gibt Raum für Mannschaftsspiele, Zurufspiele, Wettspiele und auch Platz zum Liegen, Träumen und Picknicken. Hier darf man laut schreien, ein andermal leise sprechen, vielleicht auch nur flüstern.

 

Die Spiellandschaft mit einer Treppe zum Hoch- und Runtersteigen, der Turm zum „Wohnen auf zwei Ebenen“, die Wackelbrücke lässt vor und zurück oder hin und her Bewegungen kennenlernen und benennen lernen. Die Plattform mit dem Aufzug, die Schräge mit dem Hangeltau oder auch das Netz lehren uns viele Worte.

 

Ein neues Spielhaus bietet den Kindern Möglichkeiten für Rollenspiele wie Vater-Mutter-Kind, als Verkaufsstand für „selbstgebackenen Sandkuchen“, imaginäres Eis, Kuchen und Kaffee und als Rückzugsort. Es wird Erlebtes nachgespielt, Waren angepriesen und verkauft und wenn wenig los ist, kann auch ohne Worte gekuschelt werden.

Die Matschanlage am Hang macht die Erfahrung in Naturwissenschaften erlebbar. Wasser fließt immer nach unten und kann uns nass machen. Trockene Blätter vom Baum schwimmen, doch nasse Blätter gehen unter.

 

Dieses ist nur ein exemlarischer Beitrag, er möchte Beispiele geben wo und wie viel Sprache in unserem KiTa-Außengelände steckt. Vom Benennen des Greifbaren, unseres Handelns und auch unserer Gefühle.

 

Ihre Fachkraft für Sprache

Annelore Keßler-Stenzel